Ziehen Sie den Stecker - buchstäblich.
Endlich Kaffee ohne aufwändige Technik, teure Pads oder Kapseln. Rüsten Sie ab gedanklich und materiell. Denken Sie an das Klima und die Umwelt, an Ihren Geldbeutel und Ihre Zeit. Kaffee kochen mit dem Filter ist das geniale Prinzip, milliardenfach bewährt. Es darf wieder nach Kaffee, Heimat und Gemütlichkeit duften. Ehrlicher Geschmack in der Tasse und die Welt ein klein wenig smarter und glücklicher gemacht.
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Für mehr Geschmack in der Tasse
Die richtige Zubereitung ist das Ah und Oh beim Handfiltrieren. Damit es auf Anhieb klappt, haben wir einige Tipps zusammen gestellt. Und so geht's:
Die Filtertüte in den Filter einsetzen und mit heißem Wasser anfeuchten, damit der Kaffee später nicht zu schnell durchläuft. Danach das Kaffeepulver in die Filtertüte geben. Faustregel: für eine kleine Tasse 6-8 g, für einen großen Becher 12-15 g gemahlenen Kaffee = ein bzw. zwei gestrichene Kaffeelot.
Das Kaffeepulver zunächst mit ein wenig heißem, nicht mehr kochenden Wasser, anbrühen. Nur soviel Wasser nehmen, dass das Kaffeepulver gerade bedeckt wird und aufquellen kann. So entfaltet sich das ganze Aroma.
Nach 30-60 Sekunden das restliche Wasser in langsamen, kreisenden Bewegungen aufgießen. Für einen milden Kaffee die restliche Wassermenge auf einmal in den Filter geben, für stärkeren Kaffee das Wasser schwallweise aufgießen und immer ganz ablaufen lassen.
Der Geschmack variiert natürlich je nach Kaffeesorte, Menge, Mahlgrad und Wasserqualität. Am besten selbst ausprobieren, was am besten schmeckt.
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Pour-Over Coffee - DER Trend in den USA
Die klassische Filtertüte aus Papier ist eine deutsche Erfindung und bereits über 100 Jahre alt. Die neu entdeckte Liebe zum handgebrühten Filterkaffee kommt jedoch direkt aus New York. ‚Pour-Over Coffee‘ ist derzeit das angesagteste Kultgetränk in der amerikanischen Metropole. Immer mehr Kaffeebars bereiten ihren Kunden frischen, von Hand aufgebrühten Kaffee zu. Man kommt unweigerlich ins Gespräch dabei und kann bei der Zubereitung sogar auf spezielle Wünsche der Kunden eingehen. Die längere Zubereitungszeit wird von den Gästen gerne in Kauf genommen, ist sie doch willkommener Anlass für eine kurze Auszeit im Alltag.
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